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20. Dezember 2001 | Best of AWI 2001 | Domspatz

Best of AWI 2001

Walter M. Rammler ist auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Werbe-, Mode- und Industriefotografie (AWI) in Leonberg mit dem zweiten Platz des „Best of AWI Aword 2001“ geehrt worden. Die Fotografenvereinigung mit Sitz in Köln schreibt diesen Wettbewerb jährlich für die besten Arbeiten ihrer Mitglieder aus. Der Fotodesigner mit eigenem Studio in Fulda erhielt die Auszeichnung für zwei Arbeiten zum Thema „Künstlerische Foodfotografie“: Eine erotische Schwarzweiß- Aufnahme mit zwei Birnen, die sich eng aneinander schmiegen, überzeugte die AWI- Mitglieder und die Öffentlichkeit ebenso wie die reduzierte Darstellung von zwei Schnittlauchhalmen vor weißem Hintergrund.



26. November 2001 | Auszeichnung für Walter M. Rammler | FZ

Auszeichnung für Walter M. Rammler

Walter M. Rammler ist auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Werbe-, Mode- und Industriefotografie (AWI) in Leonberg mit dem zweiten Platz des „Best of AWI Aword 2001“ geehrt worden. Die Fotografenvereinigung mit Sitz in Köln schreibt diesen Wettbewerb jährlich für die besten Arbeiten ihrer Mitglieder aus. Der Fotodesigner mit eigenem Studio in Fulda erhielt die Auszeichnung für zwei Arbeiten zum Thema „Künstlerische Foodfotografie“: Eine erotische Schwarzweiß- Aufnahme mit zwei Birnen, die sich eng aneinander schmiegen, überzeugte die AWI- Mitglieder und die Öffentlichkeit ebenso wie die reduzierte Darstellung von zwei Schnittlauchhalmen vor weißem Hintergrund.


11. August 2001 | Bürger als Models | FZ

Bürger als Models

Die hervorragende Resonanz mit fast 3000 Besucherinnen und Besuchern sowie Anfragen von Fuldaer Schulen hätten in den letzten Stunden vor der Finissage und Buchvorstellung „Menschen einer Stadt“ von Walter M. Rammler den Ausschlag gegeben, die gleichnamige Fotoausstellung bis Sonntag, 2. September, zu verlängern.
Darüber zeigte sich Fuldas Oberbürgermeister Dr. Alois Rhiel bei seiner Begrüßung im mit zahlreichen Besuchern gefüllten Vonderau Museum überaus erfreut. So bietet sich , wenn auch in einer leicht veränderten Form, den 57000 Einwohnern von Fulda und Interessierten von außerhalb weiterhin die Chance, bekannte und weniger bekannte Menschen aus dem heimischen Alltag, der Politik, dem Berufsleben und dem Sport ins Gesicht zu sehen. 100 Menschen habe Rammler in Lebensgröße genau porträtiert. „Er zeigt mit seinen Schwarzweißfotos einen ungewähnlichen und sehr persönlichen Querschnitt der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, gleichgültig, ob sie das Bild Fuldas prägten oder im Verborgenen wirken“, charakterisierte Rhiel den 111 Seiten umfassenden Bildband.

Zu dieser erfolgreichen Ausstellung passe die von Rammler zusammengestellte und im Michael Imhof Verlag erschienene Publikation. „100 Menschen einer Stadt“ könnten nun im handlichen Format und in ausgezeichneter Qualität mit nach Hause genommen werden. Verleger Dr. Michael Imhof sagte, dass er erst vor kurzem von dem Projekt erfahren habe. Deswegen habe das Buch erst zur Finissage präsentiert werden können. Ihn habe nicht nur die Idee, sondern auch Rammlers Art zu fotografieren begeistert. Haltung und Gestik der Personen, die aus Alltagssituationen heraus, oft in Arbeitskleidung, fotografiert worden seien, zeugten von erstklassiger Fotografie. Dies sei ein Werk, das auch über die Grenzen Fuldas hinaus Bedeutung erlangen könne. Rammler dankte den Models für ihre spontane Bereitschaft, sich fotografieren zu lassen, und Museumsleiter Dr. Gregor Stasch dafür, dass das Vonderau Museum sich an den Kosten beteiligt habe. Der Fotograf signierte im Anschluss der Finissage auf Wunsch einige Exemplare.


1. August 2001 | Die Wahrheit über den Mann von Nebenan | FR

Die Wahrheit über den Mann von Nebenan

„Du hast zugenommen“, sagt die Ehefrau beim Vergleich ihres angetrauten Originals mit dessen Lebensgroßer Kopie an der Wand. Skeptisch blicht der so gescholtene Kommunalpolitiker an sich herab – und auf seine fotografisch abgebildete Mitte gegenüber. Mit der Ausstellung „Hundert Menschen einer Stadt“ des Fotografen Walter M. Rammler hat das Vonderau Museum in Fulda einen Coup gelandet: wenigstens hundert Besucher, nämlich die ausgestellten Personen, waren von vornherein garantiert.

Gekommen sind mittlerweile aber weit mehr als nur die Protagonisten und deren Freunde und Familien. Besonders am Wochenende ziehen die Fuldaer Fotos jede Menge Neugierige ins Museum am Jesuitenplatz. Lässt sich doch lustvoll überprüfen, ob die Menschen, die der Fotograf ausgewählt hat, repräsentativ, stimmig, fuldaspezifisch sind und der Betrachter die Abgebildeten womöglich kennt.

„Das ist doch der Schwager von deiner Fußpflege“, oder im Fuldaer Akkusativ „Der kenn ich net“, spekulieren die Betrachter und vergleichen unverhohlen Soll- und Ist- Zustand der Modelle. Neugier mit einer PrieseVoyeurismus („Guck mal was dieser Gockel für Schuhe an hat!“) ist menschlich.

„Mich fasziniert die Unverwechselbarkeit von Menschen. Am liebsten hätte ich alle und jeden in seiner absoluten einmaligkeit abgebildet.“ Die Idee, seinen Mitbürgern eine Fotografische Fixierung im Format eins zu eins widerfahren zu lassen, kam dem fränkidchen Wahl- Fuldaer während der 1250- Jahr Feier der Stadt 1996.

Seitdem arbeitet der Künstler kontinuierlich an der Umsetzung. Viele Mitmenschen haben ihm einen Korb gegeben, vor allem Frauen wollten unbedingt noch zum Friseur- oder Schönheitschirurgen. Ein Grund, warum die Männer in der Ausstellung mit 70 Prozent überrepräsentiert sind.

Um die platzgreifenden Exponate nicht im Zentimeterabstand nebeneinander hängen zu müssen, wurden sie auf alle Räume des Museums und die Außenfront verteilt. Die Suche nach den Fotografierten Mitbürgern führte wie eine Schnitzeljagd durch alle Stockwerke zwischen Vitrinen und Schaukästen hindurch. So findet man den Chef der Handwerkskammer an der Fassade, den Ristaurantbesitzer mit Tochter neben dem Oberbürgermeister im Foryer, die Leiterin der Psychatrie im Münzkabinett, den Kaufmann im Kapellenaufgang und den Gadtronomen in der Gemäldesammlung. „Offenbar lernen viele Fuldaer durch diese Ausstellung ganz nebenbei unser Museum kennen und schätzen“, freut sich Leiter Gregor Statsch. In kürze werden alle 100 Zeitgenossen auch in handlicherem Format, nämlich als Bildband erhältlich sein.


21. Juli 2001 | 100 Menschen einer Stadt | Fulda Kontakt

100 Menschen einer Stadt

Eine ungewöhnliche Fotodokumentation von bekannten und unbekannten Persönlichkeiten der Stadt Fulda – von Walter Rammler

Wer Walter M. Rammler kennt, weiß, dass er sich nicht mit gewöhnlichen Fotoarbeiten beschäftigt, sondern immer das Außergewöhnliche, Differente vor seinem Sucher der Kamera sieht.

Schon bei der 1250-Jahrfeier der Stadt Fulda kam ihm der Gedanke, Menschen zu fotografieren und zwar in Lebensgröße, die die Stadt Fulda prägen, ihr Charakter und Profil verleihen.

Dabei ging es ihm nicht nur darum, bekannte Persönlichkeiten auszuwählen, die öfters im Licht der Öffentlichkeit stehen, sondern es wurde auch ein breiter Querschnitt von unbekannten Menschen gewählt, die repräsentativ das Bild der Stadt prägen.

Natürlich wurden Menschen abgelichtet, die nicht nur in der Region in aller Munde sind, wie z.B. der verstorbene Fuldaer Erzbischof Dr. Johannes Dyba oder der ehemalige Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger.

Die Großformate in schwarzweiß stellten auch Menschen wie Du und Ich in den Mittelpunkt, genauso gut wie Menschen, die künstlerisch tätig sind oder Geschäftsleute aus der Region.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Alois Rhiel, Oberbürgermeister der Stadt Fulda, fand die Ausstellung im Vonderau- Museum statt und sie gibt in ungewöhnlicher Weise die Lebendigkeit und Vielfalt sowie die Unterschiedlichkeit und Einmaligkeit jedes Einzelnen wieder.

Zwei Mitarbeiter von Fulda-Reisen ergänzten die so hergestellte Ahnengalerie und sind auch in einem Bildband verewigt und damit eine bleibende Dokumentation dieser künstlerischen Maßnahme.

21. Juli 2001 | 100 Menschen einer Stadt | Rhönsiegel

100 Menschen einer Stadt

Was prägt das Bild einer Stadt mehr als die Menschen, die in ihr leben? Und was gibt die Lebendigkeit stärker wieder als die Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Einmaligkeit jedes Einzelnen? Vom 22. Juni bis zu 12. August zeigt Walter M. Rammler im Vonderau Museum, Fulda „100 Menschen einer Stadt“.

In diesem einzigartigen Zeitdokument präsentiert der Fotodesigner aus Fulda 100 lebensgroße Porträts von bekannten und unbekannten Menschen – eine historische Momentaufnahme des 20. Jahrhunderts im Leben der Stadt.

Die Idee zu diesem Projekt entstand während des 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Fulda und wurde jetzt, nach sieben Jahren mit Unterstützung des ehemaligen Oberbürgermeisters und Schirmherrn des Projektes, Dr. Wofgang Hamberger, vollendet.

In den großzügigen Räumlichkeiten des Fuldaer Vonderau Museums werden die digital hergestellten Fotos liebevoll und einfallsreich präsentiert. Andere Fotos – wie das Porträt des erst unlängst verstorbenen Erzbischofs Dyba – wurden inzwischen unfeiwillig zu historischen Dokumenten.


15. Juli 2001 | 100 Menschen einer Stadt | Domspatz Fulda

100 Menschen einer Stadt

Bekannte und weniger Bekannte Persönlichkeiten, Politiker, Geschäftsleute, Handwerker, Freiberufler, Kreative, Manager, Kneipiers und Sportler:

100 Menschen hat der Fotodesigner aus Fulda porträtiert, ind bietet mit diesen Schwarz-Weiß-Fotos einen ungewöhnlichen und persönlichen Querschnitt der Bürger dieser Stadt.

Gezeigt werden Menschen, die das Bild und die Geschichte Fuldas prägen, die in der Öffentlichkeit stehen oder im Verborgenen wirken. Menschen, die man zu kennen glaubt oder solche, die vorübergehen, ohne bemerkt zu werden. „Am liebsten würde ich jeden Menschen fotografieren, seine Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit darstellen.“

Walter M. Rammler
Die Idee zu diesem Projekt entstand vor einigen Jahren beim 1250- Jährigen Stadtjubiläum.
Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag, 21. Juni 2001 im Vonderaumuseum.


18. März 2001 | Die Schönste im ganzen Land? | FZ

Die Schönste im ganzen Land?

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste um ganzen Land? Wer weiß, vielleicht kann die Fuldaerin Sandra Hauck diesen Titel bald für sich beanspruchen.

Denn die 20jährige hat sich auf den Weg nach Dierba, Tunesien, gemacht, um bei der Wahl zur „Miss World Germany“ gegen sieben weitere deutsche Mädchen anzutreten.

Mit ihrem Äußeren Staat zu machen, ist Sandra Hauck gewohnt. Sie jobbt seit rund zwei Jahren als Model. „Mein Traumberuf war das aber nie“, erzählt die Dunkelhaarige. „Eine Freundin hat mich einfach mal mit zu einem Fotografen genommen“. Damit fing ihre „Karriere“ an.

Model sein „ist kein schlechter Beruf“, findet sie. Denn es sei zwar manchmal recht stressig, „aber das vergisst man schnell“. Außerdem könne sie damit „gut Geld“ verdienen und „viel rumkommen“.

Aber sie investiert nicht ihre ganze Zeit in das Model-Dasein. Denn Sandra Hauck studiert an der Fachhochschule Fulda Sozialwesen. Und ihren eigentlichen Traumberuf – Innenarchitektin – hat sie auch nicht aus den Augen verloren.

Vor einigen Wochen hatte sie sich zur „Miss World Germany“ – Wahl angemeldet, wurde bei den Vorentscheidungen in Darmstadt „Miss Hessen“ und trat in Hamburg beim Semi-Finale an. Denn von den schönsten aus den 16 Bundesländern konnten nur acht in Tunesien mit dabei sein. Sandra setzte sich durch.
Ob sie damit gerechnet habe, für die „Miss Germany“ in Frage zu kommen? „Na ja, ich hab´s halt gehofft“, sagt sie. Doch nach Meinung ihres Fotografen Walter Rammler könnte sie es schwer haben. Denn gefragt sei der „blonde und vollbusige Claudia-Schiffer-Typ“. Darum: „Daumen drücken für Sandra Hauck“, wenn wir die in der kommenden Woche vor Juroren und Publikum ihre Schönheit präsentiert.


21. Oktober 2000 | Digital Workshop „RGB meets CMYK“ | Photopress

Digital Workshop „RGB meets CMYK“

Direkt im Anschluß an die diesjährige interne AWI Convention in Fulda findet am 27. Mai 2000 im Studio Walter Rammler ein Workshop für digitale Fotografie und digitale Bildbearbeitung statt. Der Workshop dauert ca. vier Stunden und beginnt um 14.00 Uhr. Ziel des Workshops ist die optimale Verarbeitung der digitalen Daten für die Druckstufe. Hierbei geht es insbesondere um die Problematik der Farbseparation bei Modelaufnahmen.

Der Workshop ist für Anfänger und für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Anmeldung ist erforderlich. Teilnehmerzahl: mindestens 5, maximal 12 Personen. Kosten:250,- DM (AWI- Mitglieder 50,- DM).

Anmeldungen und Informationen: Studio Walter Rammler, Glenn- Miller- Str. 1, 36041 Fulda, Tel.:0661/ 242644, Fax 24 26 45, http://www.awi-online.de


23. September 2000 | TV- Bericht über Walter Rammler | FZ

TV- Bericht über Walter Rammler

Über den Fuldaer Fotografen Walter Rammler und sein Team an der Kölner Photokina wird im Rahmen der Sendung Fokus- TV, am Sonntag, 24. September, um 22.35 Uhr auf Pro7 berichtet. Rammler hatte auf der Messe innerhalb eines digitalen Workflows das Shooting und die Produktion von Sed Cards präsentiert.


14. September 2000 | Come together – Picture meets Premedia | Photokina SPECIAL

Come together – Picture meets Premedia

Wächst zusammen –
Was zusammen gehört?

Lithografen fotografieren, Fotografen separieren: Mit der zunehmenden Digitalisierung der Fotografie ändert sich fast unbemerkt auch die Aufgabenverteilung im grafischen Gewerbe. Dass sich daraus für die Dienstleistung der Medienvorstufe neue Geschäftsfelder und Kooperations- Möglichkeiten ergeben, stellt Dr. Martin Knapp vom Arbeitskreis Digitale Fotografie (adf) hier dar.
Früher gab es Fotograf sein Dia ab, und damit war für ihn – frei nach dem von Kodak geprägten Ur- Motto der Amateur- Fotografie „You press the button, we do the rest“ – die Teilnahme am Prozess der Bild(re)produktion beendet. Er brauchte sich nicht um Abbilungsgrößen und Druckverfahren zu scheren, und der Dialog mit der Vorstufe begrenzte sich meist auf gegenseitige Schuldzuweisungen à la:

„Was habt ihr bloß aus meinen Dias gemacht?“ – „Deine Dias sind nicht druckbar!“. Mit der wachsenden Verbreitung digitaler Aufnahmetechnik geht nun jedoch die ernste Frage einher, wer letztendlich für die druckfertige Aufbereitung der Bilddaten zuständig ist: Wie bisher die Druckvorstufe oder aber die Fotostudios, die statt der RGB- Daten direkt druckfähig korrigierte und auf die individuelle Weiterverarbeitung abgestimmte CMYK- Datensätze abliefern. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen rein technisch- organisatorischen Aspekt, sondern um eine für manche Unternehmen existenzentscheidende Grundsatzfrage. Entsprechend emotional und manchmal auch unfair wird die Neuverteilung des Kuchens ausgefochten.

Fotograf separiert....

Kaum habe man aber nach der Einführung der digitalen Fotografie die ersten Daten nach draußen gegeben, sahen die externen Lithoanstalten durch die nun selbstseparierenden Fotografie ihre Felle davonschwimmen und reagierten bockig. Sie schickten Proofs zurück, die aussahen, als seine sie „unter einem Auto hervorgezogen. „Während die Angelegenheit in immer weiteren Kreisen bis zur Geschäftsleitung vordrang, schickte Peter Heckel dieselber Bilder kurzerhand an eine „Litho seines Vertrauens“, und siehe da: die Poofs belegten, dass die Bilddaten sehr wohl brauchbar waren. Als Konsequenz aus dieser Erfahrung begann man bei Schäfer Shop mit dem Aufbau einer eigenen Lithoabteilung, die zunächst als Zwei-Mann- Betrieb nur die Aufnahmen für die Business- to- Business-Kataloge bearbeiten durfte, bald aber kontinuierlich ausgebaut wurde und auch die Produktion der Endverbraucher- Katalogen übernahm. Vom handgestrickten Verfahren der ersten Zeit ist die Lithoabteilung, in der mittlerweile zwölf Mitarbeiter beschäftigt sind, heute weit entfernt. Im Zuge einer Automatisierung des Bildproduktionsablaufs wurde für jedes Digitalrückteil der Fotografen ein individuelles ICC- Profil erstellt.

An der Tatsache, dass immer mehr digital arbeitende Fotostudios beschließen, auch die Arbeit der Vorstufe zu übernehmen, ist letztere in nicht unerheblichen Maße selbst schuld: Spricht man Fotografen auf diese Thematik an, so fallen immer wieder Stichworte, die von „mangelndem Kooperationswillen“ über „Futterneid“ bis hin zu „Sabotage“ reichen. Mit anderen Worten: Fotografen, die nach dem Einstieg in die digitale Fotografie die Kooperation mit den Vorstrufen- Dienstleistern suchten, bissen in zahlreichen Fällen auf Granit.
Peter Heckel, heute Leiter der Quelle Fotostudios, berichtet aus seiner Zeit als Leiter der Studios des Büromöbel- Versenders Schäfer Shop, die heute als eines der vorbildlichsten Digitalstudios Europas gelten: „Wir separierten die Daten in Photoshop und druckten sie dann als Pseudo-Proof auf einem Rainbow aus – wir hatten eigentlich keine Ahnung davon, wir wollten die Bilder einfach schön haben.

Kaum habe man aber nach der Einführung der digitalen Fotografie die ersten Daten nach draußen gegeben, sahen die externen Lithoanstalten durch die nun selbstseparierenden Fotografie ihre Felle davonschwimmen und reagierten bockig. Sie schickten Proofs zurück, die aussahen, als seine sie „unter einem Auto hervorgezogen. „Während die Angelegenheit in immer weiteren Kreisen bis zur Geschäftsleitung vordrang, schickte Peter Heckel dieselber Bilder kurzerhand an eine „Litho seines Vertrauens“, und siehe da: die Poofs belegten, dass die Bilddaten sehr wohl brauchbar waren. Als Konsequenz aus dieser Erfahrung begann man bei Schäfer Shop mit dem Aufbau einer eigenen Lithoabteilung, die zunächst als Zwei-Mann- Betrieb nur die Aufnahmen für die Business- to- Business-Kataloge bearbeiten durfte, bald aber kontinuierlich ausgebaut wurde und auch die Produktion der Endverbraucher- Katalogen übernahm. Vom handgestrickten Verfahren der ersten Zeit ist die Lithoabteilung, in der mittlerweile zwölf Mitarbeiter beschäftigt sind, heute weit entfernt. Im Zuge einer Automatisierung des Bildproduktionsablaufs wurde für jedes Digitalrückteil der Fotografen ein individuelles ICC- Profil erstellt.

Die RGB- Daten gehen nach der Aufnahme vom Fotostudio über das Netzwerk in die Litho, wo man an der Benennung erkennt, von welchem System das jeweilige Bild stammt. Zusammen mit dem passenden Profil werden die Bilder auf den OPI- Server geschickt und automatisch separiert, die Grobdaten gehen gleichzeitig zum Seitenaufbau an die Grafik. Ist die Seite fertig, kommt sie zurück an die Litho. Mit den Profilen der jeweiligen Druchereien erzeugt dann die Helios- Software einen Softproof auf dem Monitor, bei dem auch das jeweilige Papier simuliert wird. Zusammen mit einem Iris- Contractproof gehen die Daten danach an die Druckerei. Die gerade erst eingeführte Einbindung der Kameraprofile in den OPI- Prozess hat dabei die Farbqualität sichtbar verbessert, da allgemeine Farbfelder automatisch korrigiert werden. Eine ähnliche „RGB- zu CMYK- Karriere“ hat auch Reinhard Fittkau durchgemacht, Inhaber eines der größten Digitalstudios im Bereich der Katalogfotografie. „Von der Fotografie bis zum Druck,“ heißt dort neuerdings die offizielle Devis, denn das Leistungsportfolio wurde dort nicht nur um den Bereich Litho ergänzt, sondern führte in letzter Konsequenz sogar noch einen Schritt weiter:

Im Firmensitz, dem alten Flugplatz in Lahr, arbeiten nun nicht mehr nur sechs digitale Aufnahmesysteme und eine Litho- Abteilung inklusive Iris- Proofer, sondern auch eine digitale Druckmaschine, mit er die Kundenwünsche in Sachen Kleinauflagen befriedigt werden. Auch hier lagen die Anfänge der hauseigenen Litho in der Erkenntnis, dass nur auf diesem Weg eine Produktionssicherheit für das Fotostudio erreichbar war. „Wenn am Ende im Druck etwas schief geht, wird die Schuld so lange nach unten weitergereicht, bis sie am Anfang der Produktionskette angelangt ist: beim Fotografen. Dann hieß es immer, dass die Daten nicht in Ordnung waren“. Heute arbeitet man im Studio Fittkau mit den Profilen aller großen Kunden und liefert so individuell aufbereitete Bilddaten für den jeweiligen Druckprozess.

Aber nicht die fotografischen Groß- Produzenten aus dem Katalog-Bereich, auch kleinere Studios machen immer wieder ähnliche Erfahrungen. Walter Rammler etwa, überzeugter Digitalfotograf aus Fulda, lieferte seinen Kunden am Anfang seiner

„Digital- Karriere“ unbearbeitete RGB- Daten, meist zusammen mit einem Ausdruck. Das führte allerdings schnell zu Problemen.

„Einfach in Photoshop den Befehl Modus- CMYK wählen....“ Schnell war allerdings klar, dass letzteres nur in Einzelfällen gut klappte, und in diesem Zusammenhang besann sich Walter Rammler darauf, dass er ja eigentlich Fotograf und kein Lithograf war: Als Folge dessen holte er sich professionelle Hilfe ins Fotostudio – in Form einer gelernten Reprografin.

Walter Rammler bezeichnet seien Mitarbeiterin als „Kreative Technikerin“, denn sie kümmert sich nicht nur um die gesamte Studio- Hard und Software und übernimmt die Farbseperation, sondern erledigt auch Retusche, Composing und ähnliche Aufgaben.

Um optimale Resultate zu produzieren, arbeitet man auch im Studio Rammler mit den Profilen aus den Lithoanstalten und Druckereien der Kunden, und auch hier gibt es immer wieder Eifersüchteleien. „Die sind nicht immer einfach zu bekommen, denn die Unternehmen wollen den Fotografen ja nicht unnötig schlau machen. Daher ist es ungemein hilfreich, wenn auch von Kundenseite entsprechend Druck ausgeübt wird“.

Die Symbiose aus Fotografie und Lithografie ist nach dem Modell von Walter Rammler durchaus auch für kleine Studios finanzierbar: Seine Lithografin nämlich arbeitet als „Freelancer mit Festgehalt“, was in der Praxis bedeutet, dass sie alle Lithoarbeiten des Studios übernimmt, daneben aber das vorhandene Equipment auch bei Jobs für ihre eigenen Kunden nutzen kann.


26. Februar 2000 | Digitale Artworks aus Fulda | FZ

Digitale Artworks aus Fulda

Auf der CeBIT 2000 in Hannover, Halle 8, Stand E25 demonstrierte der Fuldaer Fotodesigner Walter M. Rammler gemeinsam mit dem Werbefotografen Professor Gerhard Vormwald, Paris , am Montag und Dienstag, 28. und 29. Februar, die breiten Möglichkeiten digitaler Fotografie. Rammler ist gemeinsam mit seinem siebenköpfigem Kreativteam auf Einladung des Arbeitskreises digitale Fotografie (ADF), Düsseldorf, bereits zum vierten Mal auf der größten Computer- und Telekommunikationsmesse.

Mittels Bodypainting wird publikumswirksam die Vielfalt dieser neuen Form der Fotografie dargestellt, Motive aus dem Bauhaus werden das Model schmücken. In einem weiteren Schritt werden die Fotos in digitale Artworks verwandelt. Werkzeuge sind die neuesten professionellen digitalen Kameras.


12. Dezember 1999 | adf auf der digiMedia | Profifoto

adf auf der digiMedia

Als Erfolg wertet der Arbeitskreis Digitale Fotografie, adf e.V., seinen Gemeinschaftsstand „Digitale Fotografie“ auf der digiMedia, die erstmals Ende September in Düsseldorf statt-
Fand.

Auf fast 200 Quadratmetern Standfläche zeigten adf-Macher und –Mitglieder an den vier Messetagen Produkte und Anwendungen digitaler Fotografie. Was ist die Resonanz der Besucherzahlen betrifft, zählten die Aktionen auf dem adf-Gemeinschaftsstand unbestritten zu den Hauptanziehungspunkten der digiMedia.

Zum einen stellte das Fotostudio des adf eine Komponente des im Digital Solutions Center gezeigten Workflows. Zum anderen wurden von den adf- Mitgliedern Kodak, Polaroid, Jenoptik, Canon, Sinar, PSL, Photosysteme, CCG, Calumet Digital System, Leica und Phase alle relevanten Produkte „unter einem Dach“ gezeigt und demonstriert.


19. Januar 1999 | Bilder des starken Geschlechts | FZ

Bilder des starken Geschlechts

Schloß Fasanerie ist eigentlich bekannt für seine Kunstwerke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nun aber bietet die Anlage aber auch die Möglichkeit zur Begegnung mit moderner zeitgenössischer Kunst: Die Fotoausstellung „Männer“ von Walter M. Rammler zeigt im Badehaus des Schlosses 25 künstlerische, teilweise erotische Fotografien von zwei Männern. Rammler gelingt es, dass „starke Geschlecht“ einmal von der anderen Seite zu zeigen.
„Männliche Fotografen schießen oft nur Bilder von leicht bekleideten Frauen an exotischen Stränden. Ich wollte einfach mit diesem Klischee brechen“, beschreibt der 42jährige Künstler seine Intention, die beiden Models Thomas und Pierre in ungewohnt ästhetischen Posen abzulichten. „Männer sind eben auch eitel. Sie gehen in Fitnessstudios und achten auf ihre Kleidung“, erklärt Rammler. Und auch Make-up sei keine reine Frauensache: Die von der Starvisagistin Suzanne Skanta am ganzen Körper bemalten und geschminkten männlichen Models stehen im Mittelpunkt des Shootings.

Die Fotografien sind anlässlich der „Photokina“ im vergangenen Jahr unter Einsatz der neuesten Foto- Technologie entstanden. Walter M. Rammler fotografierte mit professionellen Digitalkameras, die Bilder wurden danach bearbeitet und sofort digital gedruckt. Auf einer Fotografie zum Beispiel ist die Zunge des Models unnatürlich rot, auf einer ist ein sehr farbintensiver Fuldaer Abendhimmel zu sehen.
„Die Qualität der Bilder ist so hoch, dass sie die vorbehalte gegen die Unschärfe und Farbunechtheit der digitalen Technik verstummen lassen“, betonte Dr. Markus Miller, Direktor von Schloß Fasanerie, während der Ausstellungseröffnung. Rammler habe bereits in Zusammenarbeit mit Schloß Fasanerie Aufnahmen für die Ausstellung „Mitgift einer Zarentochter“ im letzten Jahr gemacht. Für „Männer“ habe jedoch kein Porzelanservice geduldig auf das Fotoshooting gewartet. Vielmehr habe der Reiz des Augenblicks, das Spiel des Lichts auf den Körper der Models festgehalten werden müssen. Auch das sei gelungen.


7. Dezember 1997 | Digitale Fotografie & Bildcomposing in Fulda | Wirtschaft & Region

Digitale Fotografie und Bildcomposing in Fulda

Walter M. Rammler fotografiert Äpfel für Siemens, Food für Fuji, People für die CeBIT und... seit neuestem macht es´s am liebsten digital. Es ist das ungewöhlichste Büro Fuldas – und selbst die Kunden aus den Metropolen sind beeindruckt von diesem Ambiente. Wer hat schon eine Bühne als Büro und schaut von dort in ein 300 qm großes ehemaliges Kino? Damit der Attraktionen nicht genug: seit neuestem gehört Walter M. Rammler zu den wenigen professionellen Fotografen in Deutschland, die ein digitales Fotostudio haben.

Über 100.000 DM hat er in diese zukunftsweisende Technik investiert und kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Für den „unentertwickelten“ Laien jedoch bleibt erst mal vieles im Halbdunkel, wenn der Fotograf voller Begeisterung von den neuen technischen Möglichkeiten, über Bildcomposing, kreative Synergien, Zeitersparnis, Qualitätsüberwachung, Ökologie und immer wieder über diese ganz neue Ära in der Geschichte der Fotografie spricht. Was da in der Mitte des Fotostudios Steht – und steht und schon bald im Mittelpunkt der professionellen

Fotografie stehen wird – sieht eigentlich ganz unspektakulär aus: Ein Bildschirm, ein Computer, ein paar Kabel, die zu einem Fotoapparat führen, ein Lichtspot und ein Fotograf – der allerdings mit leuchtenden Augen. Dann macht es „zapp“ und einige Augenblicke später erscheint es auch schon auf de Bildschirm: das „geschossene Foto“. „Aber es ist noch gar nichts!“ lächelt der Fotograf und huscht zielsicher mit der Maus über den Sercen. Klickt und klickt. Größer? Heller? Bunter? Kein Problrm. Ein Vorgang, der bei der konventionellen Fotografie mehrere Tage dauert, mehrere Filmrollen kostet und mehrere Termine benötigt, lässt dich im digitalen Fotostudio in kürzester Zeit erledigen. „Eigentlich ist alles andere Zeit- und Ressorcenverschwendung“, sagt Walter M. Rammler. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Der Kunde ist in jedem Stadium der Bildentwicklung dabei und kann jederzeit seine Wünsche einbringen und das fertige Foto auf CD-Rom mitnehmen oder per ISDN gleich zur Druckerei übermitteln und dort drucken lassen. Bildcomposing bietet darüber hinaus in der Fotografie bisher noch nie dagewesene Gestaltungsmöglichkeiten.


2. September 1997 | Die Fuldaner Foto - Ahnengalerie wächst | FZ

Die Fuldaer Foto- „Ahnengalerie“ wächst

Die Fuldaer „Ahnengalerie“ des Fotodesigners Walter M. Rammler wächst:15 der geplanten 100 Bilder, die einen Querschnitt der Bürger in Fulda zeigen, sind bereits fertiggestellt. In Lebensgröße auf Schwarz-Weis-Fotos lichter Rammler sowie Prominente wie auch unbekannte ab, Sportler genauso wie Arme. Die ersten lebensgroßen Porträts gab es kürzlich auf dem Buttermarkt zu sehen, darunter Erzbischof Dr. Johannis Dyba und Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. In die „Ahnengalerie“ aufgenommen wurde jetzt auch Dr. Alfred Dregger. Die 100 Menschen aus Fulda sollen später in einer Ausstellung gezeigt werden.


5. Mai 1997 | Digital komponiert | Dig IT

Digital komponiert

Der Fuldaer Fotodedigner Walter Rammler nutzte bei einem Kalenderprojekt die kreativen Synergien von Fotografie und Bildkomposing.

Die Idee, gemeinsam mit seinem Kunden Edag einen Kalender zu gestalten, bot sich schon fast rein rechnerisch an: Auf zwölf Arbeitsgebiete der Edag dargestellt werden. Als „Spezialist und Generalist der Automobilindustrie“ ist das Unternehmen vom Styling über die Karosserieentwicklung bis hin zum Prototypenbau und der Produktsimulation aktiv. Ein Kalender war das optimale Kommunikationsinstrument, um die vielfältigen Aktivitäten interessant und anschaulich darzudtellen. Mensch und Technik visualisiert

Nachdem der Punkt „Was machen wir?“ abgeklärt war, stand die Frage des „Wie?“ an. Der Kalender sollte zum einen ein atraktiver Wandschmuck sein, zum anderen die Aktivitäten der Edag vermittelt. Mit der digitalen Bildbearbeitung wurde eine technisch anmutende Visualisierung angestrebt.

Denn in der vielfältigen Tätigkeitsfeldern setzt die Edag Hochtechnologie ein. „Nullachtfuffzehn“- Motive bei Kalendern gab es schon genug und eine High- Tech- Firma anhand von fotografierten Mitarbeitern an Computern farzudtellen, schien zu tröge. Deshalb entschieden sich Fotograf und die Designerabteilung der Edag für einen abstrakten Stil, der in Form von aufmerksamkeitsstarken Bildcomposings ungesetzt wurde. Ein weiterer Gedanke, der hinter den Arbeiten stand, war: der Grad an Technisierung ist hoch, doch im Mittelpunkt des Geschehens steht der Mensch. High Tech verschmilzt in Rammlers Motiven mit Mensch-sein, manuell- analoges Handwerk mit elektridchem. Fotokünstlerrische Aussagen sollten gleichrangig nebeneinander stehen.

Die Ästhetisierung wurde gezielt eingegrenzt. Die Hand neben der Getriebebezeichnung ist ganz bewusst eine „technisch schmutzige Hand“, wie es Walter Rammler bezeichnet.

Das Februar-Motiv (s. Titelbild) zeigt einen Mann, der eine Autokarosserie aus einem Metallblock zieht. Die Motive Metallblock, Karosserie und Mann wurden einzeln fotografiert. Der Metallblock war in Wirklichkeit nur 40 x 40cm groß. Die Autokarosse musste so unterbaut werden, als würde sie freischwebend im Raum stehen. Den Part des „ Herausziehens“ übernahm ein Mitarbeiter von Walter Rammler.

Polaroids wurden für ein Testcomposing gescannt, um zu sehen, ob Licht, Perspektive und Aufbau passen. Nach den erforderlichen Korrekturen belichtete Rammler auf Dia. Mit den gescannten Feindaten wurde dann das endgültige Composing ausgeführt. Besonders kompliziert war es, die Feinheiten des Übergangs von Karosserie und Metallblock darzustellen. Rammler, der mit Apple Macintosh arbeitet, benötigte für dieses Motiv rund sechs Stunden Zeit im Photoshop. Ein weiteres aufwendiges Motiv war die Darstellung der Sparte „Produktsimulation“ (großes Bild auf der linken Seite). Dazu wurde ein Fotomodell ins Atelier geholt, die „Kleidung“ per Bodypainting gefertigtl. An dem Sujet arbeitete das Team um Walter Rammler im Studio und am Rechner rund vier Tage.

Digitales Denken

Walter Rammler komponiert seit zwei Jahren digital. „Man muss digital denken können“ , beschreibt er die Synergien von Fotografie und Composing. Für ihn heisst das, zunächs ein Bild im Kopf zu haben. Wie das Bild realisiert wird, ist unabhängig von der Technik – das Endergebnis zählt.

Neue, divergente Lösungswege

Die EBV bietet ihm neue, auch divegente Lösungswege. Jeder Schritt, der am Mac vollzogen wird, bringt für ihn neue Inspirationen mit sich. Walter Rammler vergleicht das Bildcomposing mit den alten Meistern der Malerei, die an manchen Bildern über ein Jahr malten, Ideen verwarfen und neue ins Bild brachten: „Der Fotograf veranstaltet ein digitales Brainstorming, immer bereit, dabei neue Gestaltungstechniken ins Spiel zu bringen.

15. April 1996 | Fuldaner in Lebensgröße | Domspatz Fulda

Fuldaer in Lebensgröße

Eine „Fuldaer Ahnengalerie des Jahres 1996“ mit prominenten Fuldaern und eher unauffälligen Normalbürgern hat der Fotodesigner Walter Rammler in seinem Atelier begonnen. Insgesamt 100 Portraits sollen es einmal werden, alle -und das ist das Besondere daran – lebensgroß und genau so, wie die Dargestellten sich selbst sehen möchten.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger ist in der Fuldaer Ahnengalerie vertreten, ebenso sein persönlicher Referent Klaus Krolopp ( mit Dackel ), Erz-

Bischof Johannes Dyba, Landrat Fritz Kramer, Lioba Munz, Sparkassendirektor
Rainer Görg und Medizinprofessor Konrad Planz – keiner, so Walter Rammler, hat bisher die Mitarbeiter bei seinem Projekt abgelehnt.

Genauso wenig wie Fuldas ältester Bürger, die Marktfrau vom Gemüsemarkt, Sportler, Künstler und Geschäftsleute.

Beim 1250jährigen Stadtjubiläum hatte Walter Rammler die Idee, mit dieser Serie lebensgroßer Schwarz- Weiß- Fotografien ein Stadtporträt ganz eigener Art zu schaffen: Er zeigt die Menschen, die im ausgehenden 20. Jahrhundert das Bild der Stadt prägen, ihr Charakter und Profil geben.

Ein Problem ist lediglich noch die Finanzierung, denn Fotos dieser Größe sind alles andere als billig. So hofft Walter Rammler auf Sponsoren, die zur Fertig-Stellung der Ausstellung beitragen und vielleicht auch zu einem Bildband, der die „Ahnengalerie“ dokumentiert.

Die Ausstellung soll demnächst auch im Vonderau Museum in Fulda gezeigt werden.


15. Mai 1994 | wenn der Sommer nicht mehr weit ist | Domspatz Fulda

„...wenn der Sommer nicht mehr weit ist...”

In der Zeit vom 16. April bis 29. mai wird im Stadtmuseum Weimar eine Ausstellung mit Bildern des Fuldaer Fotografen Walter M. Rammler zu sehen sein. Walter M. Rammler ist gebürtiger Franke. Nach seiner Ausbildung an der Fachoberschule für Gestaltung in Nürnberg war er als freier Fotograf in der Frankenmetropole tätig. Seit zehn Jahren lebt und arbeitet er in Fulda.

Zahlreiche Ausstellungen seiner Arbeiten waren bereits in Zürich, Nürnberg, Ansbach, Fulda und Monsummanno (Italien) zu sehen.
Auf vielen Reisen in die Toscana, lernte er Land und Leute kennen und lieben.

Die in Weimar gezeigte „Toscana“ Ausstellung umfasst eine Sammlung von s/w Fotografien mit Impressionen aus dem Herzen Italiens. Landschafts- und Momentaufnahmen, Stilleben und Porträts, die alle in einer Poetischen Bildsprache etwas über die Faszination für das Land und die Menschen der Toscana zu erzählen wissen.

Das ist auch, was den besonderen Reiz der Fotografien von Walter M. Rammler ausmacht: der unverstellte und ungekünstelte Blick, der nichts arrangiert, nichts inszeniert, und der sich unvoreingenommen einlässt auf Stimmungen, Atmosphären, Menschen und Situationen.

Walter M. Rammler ist es gelungen ein bisschen von dem festzuhalten, was uns heute meist entgeht: mit Muße schauen – das sollten auch die Besucher im Stadtmuseum Weimar.

Wenn Sie also ein Frühjahrsausflug in die Partnerstadt Weimar planen, sollten Sie unbedingt einen Abstecher in das Stadtmuseum machen (Öffnungszeiten Di-So 10-13, 14-17 Uhr, Mo geschlossen).


7. August 1993 | Die Lust, Ideen umzusetzen | FZ

Die Lust, Ideen umzusetzen

Das gängige Klischee eines Fotografen, bekannt durch Film und fernsehen: Mit schönen Frauen in die Karibik fliegen, die Kamera leger um den Hals. Dies alles trifft auf Walter M. Rammler überhaupt nicht zu. Erstens ist der Freiberufliche kein Modefotograf, zum anderen muss er nicht nur einen sondern viele schwere Fotoapparate mitschleppen.

Walter M. Rammler will kein bunter Paradiesvogel sein wie so manch anderer seiner Zunft. „Ich bin meinen Gedanken ausgeflippt und nicht vom Aussehen her.“ Seine Brötchen verdient Rammler mit Werbefotografie. Der Job macht ihm großen Spaß, dort kann er sich kreativ ausleben. Sein Hobby hat er zum Beruf gemacht. Seine private

Leidenschaft gilt jedoch der „freien Fotografie“. Den jüngeren Kollegen zeigt der 36jährige mit Vorliebe seine Mappe aus früheren Jahren. Ob Landschaftsaufnahmen, Menschen, Porträts oder Stillleben – ein kunstvolles Motive-Kaleidoskop befindet sich in seiner Mappe.

Rammler bringt Emotionen und persönliche Erfahrungen in seine Arbeit ein: „Das muss aus dem Bauch rauskommen“, sagt er. Und wenn er einige Szenen seiner Arbeit lebhaft schildert oder seine Selbstporträts zeigt, dann nimmt man ihm das ab. „Einsamkeit“.„Angst vor dem Tod“ betitelte er Fotos aus den späten 70er Jahren, als er eine Phase der Selbstfindung durchlebte und „nicht so gut drauf“ war.

Rammler, der lange Zeit einen Möhren- Anstecker am Sakko trug (Ich stehe zu meinem Namen“), ist gebürtiger Franke. Der gelernte Maschinenbauer arbeitete bis1976 in diesem Beruf, besuchte dann die Berufsaufbauschule und schließlich die Fachoberschule für Gestaltung in Nürnberg. Nach einer Fotografie Assistenz in der Franken –Metropole verschlug er ihn nach Fulda, wo der zweifache Vater seit zehn Jahren lebt.

Was macht das Geheimnis eines Fotografen aus? „Kreatives sehen können viele, nur traut sich nicht jeder, die Ideen umzusetzen“, sagt Rammler. Neugierde, einen wachen Blick für Motive, Experimentierfreude und vor allem Mut zur Umsetzung sieht der 36jährige als wichtigste Eigenschaften an. Ein ständiges „Sich-in-Frage-Stellen“ ebene auch den Weg dafür, dich entwickeln: „sonst bleibt man stehen.“

Mehrere Ausstellungen seiner besten Bilder hat der freiberufliche Fotograf schon organisiert: in Nürnberg, Ansbach, Zürich, Fulda und Italien. Vier Jahre lang zog den 36jährigen die Toscana in ihren Bann. Fasziniert von der Landschaft und von den Menschen hielt er zahlreiche Motive im Bild fest. Dabei hat er sich auch von Musik inspirieren lassen, etwa von den Liedern Konstantin Weckers.

Nach wie vor ist Rammler von der Toscana begeistert, doch fotografieren will er sie nicht mehr, weil er zu befangen sei. Je unvoreingenommener man an die Sache herangehe, desto besser sei auch das Ergebnis der Arbeit. Deshalb möchte sie Walter M. Rammler auch nicht festlegen lassen, geschweige denn sich nur auf ein Thema konzentrieren: „Ich will kein Fachidiot sein.“Ahnung davon, wir wollten die Bilder einfach schön haben.


September 1993 | Fotoausstellung im Stadtmuseum | Weimar Kultur Journal

Fotoausstellung und Buchpräsentation im Stadtmuseum

Siena, die bezaubernde Stadt im Herzen der Toskana, wird Partner-
Stadt Weimars. Während des Zwiebelmarktes 1993 trafen sich Sindaco Dr. Piccini aus Siena und Oberbürgermeister Dr. Klaus Büttner. Förmlichkeiten wurden während dieser Begegnungen schnell abgelegt, konkrete Aktionen zwischen den Städten besprochen.

Wenige Wochen später beschlossen das Weimarer Stadtparlament und der Stadtrat von Siena die Städtepartnerschaft. Am 15. diesen Monats wird nun im Stadtmuseum eine Fotoaus-Stellung eröffnet, die die Besucher mit der Toskana vertraut machen soll. Der Fuldaer Fotograf Walter Rammler hat mit seiner Kamera Impressionen und Details dieses traumhaften Landstriches und seiner Menschen eingefangen.